kostenloser Reiseführer nach Venedig

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Kunst und Geschichte Venedigs

Die Geschichte Venedigs


Venedig nährt seit seiner Entstehung eine mythische und in Widersprüchen verfangene Geschichte. Nachdem es den Eroberungsversuchen der Karolinger erfolgreich Widerstand geleistet hatte, und nach der Konsolidierung der kommunalen Institutionen im Jahre 1141, wurde das kleine Herzogtum 1204 – auf den Überresten des byzantinischen Reichs – zu einer Mittelmeermacht der Stärke eines kollonialen Weltreichs. Es folgen zwei Jahrzehnte des Wohlstands, unterstrichen durch die Bewegungen der Handelsflotten, die dem Abendland die Reichtümer des Morgenlandes brachten. Zu Beginn des 15. Jahrhunderts gibt Venedig den Seehandel zugunsten einer Eroberungspolitik Italiens auf, in das die Patrizier ihre Gewinne in Form von Landkauf investierten. Es beginnt ein langer, drei Jahrhunderte währender Abstieg, während dessen eine egoistische und ermüdete Politikerklasse von Grundbesitzern und Rentiers zur Aufrechterhaltung ihre Macht keine andere Wahl hatten, als eine Neutralität in den Konflikten der grossen Monarchien des 17. und 18. Jahrhunderts an den Tag zu legen. Eine Neutralität, die Venedig teuer zu stehen kam...


Die venezianische Kunst


Der Markusplatz stellt das eigentliche Herzstück Venedigs dar. Er wird flankiert von der Markuskirche, Venedig: Kanal undBrücke die durch ihre Türme ein panoramisches Spektakel bieten und durch ihr mittelalterliches Mosaik auf sich aufmerksam macht. Der berühmte Dogenpalast (Pallazzo Ducale) mit seiner gothischen Fassade und seinen aus dem 15. Jahrhundert stammenden Säalen, die von so namhaften Künstlern wie Tintoretto und Véronèse verziehrt wurden, umrahmt ebenfalls den Markusplatz.
In Venedig vermischen sich mehrere Architekturstilrichtungen und geben der Stadt einen einmaligen Stil: Byzanthinismus, Gothik, Rennaissance und Barrock. Einige Meter vom Markusplatz entfernt befindet sich die im 16. Jahrhundert konstruierte Rialtobrücke, ein weiteres Schmuckstück Venedigs, das ebensoviele Touristen anlockt wie der Markusplatz. Die Rialtobrücke führt zu der erstaunlichen Pescheria, auf der Katzen und Tauben ein fröhliches Miteinander führen. Hier spazieren zu gehen ist ein Muss, besonders da es, einmal am grossen Kanal angelangt, mit dieser venezianischen Atmosphäre und ihren kleinen Handwerkern vorbei ist. Venedig: Gondol auf Kanal
Während der Renaissance verschönert sich Venedig unter den Pinselstrichen grosser Künster wie Bellini, Carpoccio, Giogione oder Véronèse. Viele dieser wundervollen Kunstwerke kamen zustande Dank der finanziellen Unterstützung einer Vielzahl von Mäzenen, allen voran des Dogen, der Aristokratie, aber auch verschiedener karitativer und religiöser Vereinigungen, die ein Vermögen für die dekorierung ihrer Paläste ausgaben.
Nach dem fehlgeschlagenen Versuchs des vergangenen Jahrhundert, die Industrie anzukurbeln, hat sich Venedig entschlossen dem Tourismus zugewandt. Aus diesem Grund ist die Einwohnerzahl der Venezianer von 150 000 in 1950 auf heute nur noch 40 000 herabgesunken. Venedig hat sich in ein gigantisches Museum verwandelt, welches jährlich vonüber zehn Millionen Besucher besichtigen, mehr als 200 Touristen pro Jahr und Einwohner.
Ein Rekord ! Und trotzalledem ist es nicht schwierig ein ruhiges Plätzchen etwas Abseits zu finden. Venedig ist ein Paradis für Spaziergänger und hat viele kleine und ruhige Plätze, enge Straßen und Kanäle etwas entfernt von den Blicken der Touristen. Venedig ist eineeinzigartige Stadt und unser Ziel mit diesem Reiseführer ist Sie trämen zu lassen, den Wunsch nach einer unvergeßlichen Gondelfahrt erwachen, Ihre Reise in Venedig vorzubereiten und von den besten Angeboten zu profitieren.

Kai in Venedig

Venedigs Gondeln
Aufgrund des Platzmangels und der vielen hölzernen Anlegestellen haben alle venezianischen Boote einen flachen Boden, um leichter anlegen zu können. Desweiteren paßten sich die Venezianer an ihre UMmgebung durch die aufrechte Haltung an, welche einen weiterreichenden Ausblick auf eventuelle Fußgänger ermöglicht. Diese Alltagserfahrungen haben zu den heutigen Gondeln geführt. Die Stadt wurde mit und für Boote gebaut, um sich damit fortbewegen und darin leben zu können. Heute sind die Gondeln ein einzigartiges Beispiel der venezianischen Schiffahrtstradition und sind das Symbol Venedigs für die Touristen geworden. Die Herstellungsmethode hat eine lange Tradition die wenig von der Nutzung oder der Größe der Gondel abhängt...

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